Sitzungs-Besonderheiten
Wenn es zu einer der vielen traditionellen Herren-, Mädchen- oder Prunksitzungen geht, sollte man vorher schauen, ob es eine Sitzung in Kostüm oder Abendgarderobe ist. Bei manchen Veranstaltungen besteht grundsätzlich Weinverzehrpflicht. Das heißt das frische Kölsch gibt es nur in der Pause im Foyer. Diese Info findet man zum Teil auch schon auf den Internetseiten der Veranstalter, wie z.B. bei den Altstädtern.
Kneipenkarneval: Von früh bis spät
Das Feiern in den Kölner Kneipen steigt in der Beliebtheit von Jahr zu Jahr. Vor den
alt eingesessenen Hochburgen wie z.B. dem „Unkelbach“ an der Luxemburger Straße, dem „Haus Schwan“ an der Dürener Straße, dem “Spielplatz“ am Ubierring, dem „Adelmann und Heising“ auf der Friesenstraße steht man an – und das nicht nur an Weiberfastnacht, sondern auch an den anderen Karnevalstagen. Deswegen lieber: Früh anstehen und bis spät feiern.
Platzwahl
Getreu nach dem Motto „Demokratie für die besten Plätze“ gibt es für die Stunksitzung zunächst nur Eintrittskarten. Diese werden am Mittag des Veranstaltungstages gegen Sitzplatzkarten eingetauscht. So versucht man den harten Kampf um die besten Plätze zu entschärfen.
Gruppentauglich
Die Grundregel gilt: Je größer die Gruppe, desto eher bietet sich der Besuch einer der vielen
Karnevalspartys an. Der Vorteil liegt auf der Hand: Mit einer vorzeitigen Kartenreservierung sichert man sich auch in einer größeren Gruppe den Zugang zur Veranstaltung – und vor allem die Chance, gemeinsam richtig feiern und tanzen zu können.
Urig oder stylish: Ganz Köln ist Karneval
Die Altstadt ist sicher die Keimzelle des Karnevals aber natürlich durch die Touristenströme sehr überlaufen. Noch ein Geheimtipp ist hier das gerade neu eröffnete „Haus ZIMS“ am Heumarkt 77. Dort startet an Weiberfastnacht nach der offiziellen Karnevalseröffnung das Kostümfest „Mittendrin (Karten Euro 20,00 pro Person an der Tageskasse). Aber gefeiert wird in der ganzen Stadt – die für Kneipenkarneval angesagten Viertel sind: Südstadt, Nippes, Ehrenfeld oder sogar die „Schääl Sick“ (Deutz, Mühlheim) bieten tolle Adressen für karnevalistisches Treiben. Mach einfach den Test: Welcher Karnevalstyp bist Du?
Trendfaktor Kostüm
Clowns, Cowboys und Indianerinnen sind Parade-Beispiele für die Lieblingskostüme vieler Karnevalisten. Aber auch die Welt der Piraten, der Swinging Sixties und der ABBA-Seventies sind heiß begehrte Themen. Trends in diesem Jahr: z.B. „Rosenverkäufer“ – weil er so schön ankommt. „Schweinegrippe“ – weil sie so schön rumkommt. „Umweltplakette“, weil sie so schön grün ist. „Abwrackprämie“, weil sie so schön was bringt. Und „Michael Jackson“, weil er der Größte ist. Lassen Sie sich von unseren Kostümvorschlägen inspirieren.
Feste Mitsingen – „Da simmer dabei! Dat is prima.
Viva Colonia!“ ist nur eins von vielen tollen Kölner Liedern. Nur wer ein bisschen textsicher ist, kann mitsingen und Karneval so richtig feiern. Der Spaßfaktor steigt garantiert, wenn man zumindest ein paar der wichtigsten Refrains drauf hat. Zugereiste sammeln jede Menge Sympathiepunkte, wenn sie mitsingen und dann auch richtig mitschunkeln können.
Hier finden Sie alle wichtigen Liedtexte zum Download.
Kölschfest
Für alle, die „das Große“ suchen: das Kölschfest am Südstadion. Am bayrischen Oktoberfest orientiert sich dieses Karnevals-Bierzeltkonzept und bietet 5.000 Plätze – Eintritt frei. Hier wird vom 29.01. bis 16.02.2010 zu Live-Musik von „de Räuber“, „Kolibris“, „Olaf Henning“ u. v. a. gefeiert. Infos unter:
www.koelschfest.de
Ganz besonders - Veranstaltungen, die aus dem Rahmen fallen
Der Kölner Karneval war schon immer berühmt für sein vielfältiges Angebot, aus dem sich jeder das rausfischen mag, worauf er gerade Lust hat. Hier einige
Veranstaltungen der besonderen Art. Falls Sie eine dieser Veranstaltungen bereits besucht haben, vergessen Sie nicht, sie im Terminkalender zu kommentieren oder zu bewerten.